Ghostdance
- 16.04.2011 23:56
Insel
Die Details entwickelten sich immerhin. Der Ausgang jedoch? Der hing wohl immer noch am seidenen Faden... Dein Temperament schien mir schwierig einzuordnen. Während Du uns über den genaueren Verlauf des Rituals des Duells der Königinnen aufklärst, der mir natürlich in groben Zügen schon geläufig ist, kann ich meinen Blick nicht von Dir wenden. Mein Schwanz droht zu zerspringen. Doch sehe ich auch, daß Dein abweisendes und an Herrschsucht grenzendes, dominantes Auftreten beginnt, wenigstens etwas aufzuweichen. Du kannst es noch nicht so ohne weiteres zugeben, aber es beginnt Hoffnung in Dir zu keimen, daß unsere Landung Dir nun endlich die Möglichkeit gibt, Deine persönliche Rechnung mit Deiner Königin - welcher Natur diese auch immer sein mag - zu begleichen. Außerdem weiß ich auch, daß meine besondere Abstammung, wenigstens ein Amazonenhalbblut zu sein,Dir, solltest Du nur erst Königin sein, die Möglichkeit einer ganz besonderen Vereinigung gäbe, die Dir,ob Du nun an Deine Götter glaubst oder nicht,eine besondere Macht über die Lust Deiner Untertanen geben wird. Im übrigen dachte ich mir, für den Augenblick meine Situation einmal verdrängend, gibt es ja in der Tat unattraktivere Männer als uns. Und vielleicht fühlt sie ja...
Doch da ließ ich mich wohl zu einem wohl doch etwas verfrühten, siegessicheren Grinsen hinreißen, das sofort bestraft wurde. Hart und überraschend traf mich Deine Gerte da, wo es einem Manne besonders weh tut. Doch wider Erwarten hörte sich selbst für mein eigenes Ohr mein eigenes Stöhnen eher lustvoll als schmerzvoll an und ich stellte fest, daß ich mich nicht erinnern konnte, eine Erregung dieser Art schon jemals verspürt zu haben. Als Du dann -noch überraschender- plötzlich meine Eier greifst, um schließlich mit geradezu aggressiver Kunstfertigkeit meinen Schwanz zu kneten, wird mir schlagartig klar, daß ich mich gar nicht wehren will und explodiere in Sekunden, meinen Saft weit hinauskatapultierend und vor Lust brüllend. Und Werner ging es wohl nur wenig anders. Wenn die Königin das ebenso beherrschen sollte, dann würde die Aufgabe schwieriger als gedacht. Doch war ich zuversichtlich. Immerhin waren wir gut vorbereitet hier gelandet. Und das war wohl gerade der erste Test, ob wir würdig seien.
Ich schleckte also auf betont coole Arte Deine mir dargebotene Hand sauber. Und das nicht ohne Genuß, stellte ich mir doch vor, wie ich Dich an anderen Orten Bekanntschaft mit meiner Zunge machen ließ, wozu ich hoffte, bald Gelegenheit haben zu werden...Außerdem erregte es mich ein wenig gegen meinen Willen über die Maßen, so \"besessen\" zu werden. (Ob ihr das bei Gelegenheit auch gefallen würde?)
\"Laß uns alle klar bleiben. Wie ich es sehe,ist es entscheidend auf wessen Seite, die Hohepriesterin steht, damit die Teams in unserem Sinne zusammengestellt werden. Weißt Du das? Ansonsten muß ich nicht überlegen. Wir haben schlicht keine andere Wahl mehr. Du wirst Dir Deine Chance nicht entgehen lassen wollen und wir sterben jetzt hier oder später, wenn wir nicht erfolgreich sein sollten. Doch sind wir trainiert in der Kampf- wie der Liebeskunst und ausdauernd ohnegleichen und scheuen die Herausforderung nicht. Im übrigen: Vergiß nicht. Wir müssen uns auf Dich ja nun genauso verlassen können, wie Du Dich auf uns. Wirst DU denn siegreich allen möglichen Versuchungen und Stimulationen lange genug widerstehen können, ohne nachzugeben, bevor Deine Königin gekommen ist. Wir sind auf Deiner Seite. Dessen kannst Du sicher sein. Doch bist Du auch auf unserer? Ein Team sollte sich wenigstens ansatzweise vertrauen. Meinst Du nicht? Nun verlange ich nicht und erwarte es noch weniger, daß Du hergelaufenen Fremdlingen so ohne weiteres Dein holdes Vertrauen schenkst. Daher schlage ich vor, daß wir uns gegenseitig auf das Härteste und Strengste testen, um gegenseitig sicher zu gehen, daß wir auch gemeinsam Chancen auf den Sieg gegen das Team der Königin haben.Wir sind bereit dazu. Du auch, Kriegerin?\"Mein Ton war bewußt fester geworden. Es war offensichtlich. Sie war ein stolzes Wesen und würde sich nicht mit Waschlappen einlassen. Ich mußte uns also von der harten Seite präsentieren. Natürlich schlug ich aber die Idee mit den \"Tests\" nicht ohne Eigennutz vor, so vernünftig der Gedanke auf der anderen Seite auch eindeutig war, denn mich verlangte verständlicherweise immer mehr danach, endlich selbst Hand und \"mehr\" an dieses Weib legen zu können, um ihr zu zeigen, welche Künste ich so beherrsche...In ihrer Hand zu sein war schon erregend. Sie in der Hand zu haben mußte einfach der Himmel sein!
\"Und siehe, Kriegerin: Ein erster bescheidener Hinweis auf meine Fähigkeiten.\" Und damit wies ich mit meinem Kinn auf meinen \"Speer\", der zu keinem Moment wirklich geschrumpft war, selbst nach jener zugegebenermaßen exquisiten und gewaltigen Explosion nur minimal, um beim ersten Gedanken an mögliche gemeinsame \"Übungen\" sich vielleicht sogar härter als zuvor von seiner allerbesten Seite zu präsentieren.
Nun war es an Dir überrascht zu keuchen. Solches hattest Du nicht erwartet. Im übrigen sprach Dein Körper ohnehin schon eine Weile eine andere Sprache als Dein Mund und die Zeichen Deiner Erregung waren immer weniger zu übersehen. Sowohl die alles andere als dezent feuchte Einfärbung Deines Strings noch die prägnant sich abzeichnenden Brustwarzen waren noch zu übersehen, jedenfalls, wenn man nicht blind geboren war.
\"Also was ist? Ich schlage vor: Waffenstillstand, Kriegsrat und \"Training\". Du testest unsere Standhaftigkeit, Ausdauer und Geschicklichkeit. Wir testen Deine Widerstandsfähigkeit gegen Deine Erregung. Dann werden wir sehen. Und wir sollten bald anfangen, denn können wir sicher sein, wieviel Zeit wir haben? Also: Haben wir einen Deal?\" Du schienst unter der harten Kriegerinnenschale mit Dir zu ringen. Denn viel stand auf dem Spiel - für uns alle.
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