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Ein Film voller Erotik und Leidenschaft
>> GALERIE |
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Der US-Bürger Henry Miller, 1891 geboren, pflegte einen unorthodoxen Umgang mit den Moralvorstellungen seiner Zeitgenossen. Oder anders gesagt: Er lebte polygam, liebte Sex und schrieb auch noch darüber!
Seine Romane ("Wendekreis des Krebses", "Sexus") waren geradezu revolutionär für die Entwicklung der erotischen Literatur. Zu seinen Fans gehörte auch die zierlich-kapriziöse Anaïs Nin, die später eine Tagebuchreihe über ihre leidenschaftliche Beziehung zu Miller veröffentlichte. Der US-Regisseur Philip Kaufman schildert den Verlauf dieser ungewöhnlichen Liebe und stützt sich dabei vor allem auf Nins Erinnerungen, die sie in "Henry, June und ich" niederschrieb. Im Jahr 1931 lernen sich Anaïs (Maria de Medeiros) und Henry (Fred Ward) in Paris kennen. Sie verläßt ihr vornehmes Leben als Bankiersgattin und beginnt mit dem sinnesfrohen Schriftsteller eine heftige Affäre. Als dessen Frau June (Uma Thurman) nach Frankreich kommt, entsteht daraus eine Menage à troisä.
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