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Madonnas Credo der 80er und 90er: Sex und Skandale
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Vor Madonna gibt es kein Entrinnen. Ob im Radio, Fernsehen, Buch oder Kino die Pop-Ikone der 80er wollte auch in den 90ern nicht in Vergessenheit geraten. Ihr Credo: Sex und Skandale.
Millionär Andrew Marsh hat beim Liebesspiel der Tod ereilt. Die Justiz tippt auf Mord. Rebecca Carlson (Madonna) soll ihren Geliebten mit einer Nase Kokain und einer Überdosis Sex geschafft haben. Daß sie Marshs Millionen erben sollte, wußte sie angeblich nicht, macht sie aber verdächtig. Mit vollem Einsatz ihrer erotischen Vielseitigkeit "überzeugt" sie ihren Anwalt (Willem Dafoe) bald vorbehaltlos von ihrer Unschuld...
Das hört sich nach einem spannenden Justizthriller an. Doch statt nachvollziehbaren Erklärungen für die Filmhandlung liefert Uli Edel nur spekulative Bilder. Madonnas clever ausgeklügelte Sex-Akrobatik wirkt weder geheimnisvoll noch unberechenbar wie bei Sharon Stone in "Basic Instinct". Madonna ist ein Kunstprodukt, an dem es längst nichts mehr zu entdecken gibt.
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