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Ein absolutes Muss für jeden Richard Gere-Fan
>> GALERIE |
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Die satirische Freizügigkeit, mit der Woody Allen in seinem Episodenfilm Fragen zur Sexualität beantwortet, schockte 1972 die prüden US-Kinokritiker.
Mit der Waffe, die der leichtlebige Kleinganove Jesse Lujack (Richard Gere) in einem gestohlenen Wagen findet, erschießt er einen Polizisten. Zwar geschah das im Affekt, aber nun wird Jesse wegen Mordes gesucht. Fliehen kommt für ihn jedoch nicht ihn Frage. Schließlich gibt es da die französische Studentin Monica (Valérie Kaprisky), die er liebt und dadurch unweigerlich in den Schlamassel mit hineinzieht. Die Polizei wird auf das leidenschaftlich liebende und streitende Pärchen aufmerksam und nimmt die beiden ins Visier. Der französische Filmkritiker und spätere Regisseur François Truffaut ("Jules und Jim") erdachte die Geschichte, Jean-Luc Godard verfilmte sie 1959 mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg. Godards Regiedebüt "Außer Atem" wurde ein Klassiker der Nouvelle vague und ein Kultfilm. Als der US-Filmemacher Jim McBride bei Godard anklopfte, stimmte der amüsiert einer Neuverfilmung zu. McBride transportierte das Geschehen plus Action, Sex und rasante Verfolgungsjagden vom Paris der 50er Jahre in das grellbunte Los Angeles der 80er Jahre. War Belmondo eher der coole Typ, so liebt Gere (der John Travolta und Al Pacino aus dem Rennen warf) große Posen. Die unterkühlte Seberg wird abgelöst von der scheuen, aber erotikgeladenen Valérie Kaprisky. "Ich wollte keine Kopie, keine Hommage an Godard, sondern die Umsetzung eines aufregenden Themas ins Zeitgefühl der achtziger Jahre", sagt McBride. Und genau das ist ihm gelungen.
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