|
 |
| |
|
Die zehn goldenen Regeln bei der Kontaktsuche im Internet
|
|
|
| |
|
Die beliebtesten Fallen beim Internetdating und wie sie sie umgehen können.
Immer schön bei der Wahrheit bleiben! Wer 40 ist, der sagt das auch. Das garstige dabei ist: Selbst wer 39 angibt, dem wird niemand glauben und bereits auf 40 geschätzt werden! Solche Mogeleien schaden mehr als sie nutzen: Vor allem wenn es mehr als nur einen One-Night-Stand sein soll. Denn wer schon bei der Anbahnung eines Treffens lügt, dem wird niemand in einer Beziehung vertrauen. Das gilt auch für die Rubrik "Interessen": Wer sich nicht für Fußball begeistern kann, der kreuzt das auch nicht an! Wer unbedingt einen reichen Profifußballer kennen lernen will, soll auf auf den Websites des Vereins annoncieren und die Gala- und Benefizveranstaltungen der Kicker besuchen. Wahrheit ist ganz besonders wichtig, wenn es um Sex geht! Weglassen von Informationen kann hier so böse enden wie zu eifriges hinzufügen. Prinzipiell gilt: Wenn man die Abkürzung dieser Spielart schon nicht kennt, dann ist diese höchstwahrscheinlich auch nicht Teil des eigenen Repertoires. Umgekehrt: Wer nun mal Blümchen-Sex langweilig findet, der sagt das auch. Man soll nach dem Akt befriedigt einschlafen, nicht währenddessen vor Langeweile.
Unter die Rubrik "Fakes" fallen übrigens auch die Angebote aus dem professionellen Bereich. Weil der Mensch im Hormonstrudel zu undifferenzierten Aktionen neigt, haben sich auch einige raffgierige Menschen aufgemacht, im Teich der Liebeshungrigen nach Fischen mit dicken Taschen zu angeln. Die beliebteste Methode: Mit einem fröhlichen Pling meldet der Rechner die Ankunft von: "Re: Die versprochenen Bilder" im Briefkasten. Dahinter verbirgt sich eine E-Mail von Inga, die die tollen neuen (super erotischen) Bilder auf ihrer Homepage zeigen will. Hatte sie ja versprochen zu schicken. Jetzt kann man sich zwar an Inga nicht mehr erinnern (Was sind schon Namen im Internet?) – aber das "Re:" in der Betreffzeile der Mail signalisiert ja, dass man schon mal mit dieser Inga Briefverkehr hatte. Also wird auf den Link geklickt, den die Dame hilfsbereit in ihre Mail bereits integriert hatte. Was passiert nun? Entweder landet man direkt auf dem Download eines so genannten Dialers, der den eigenen Rechner nun in Windeseile zu einem Kurs von 10 Euro pro angefangene Minute mit einer Website im pazifischen Ozean verbindet. Oder, man findet Ingas Telefonnummer mit dem Hinweis, sie sei für einen nun jederzeit erreichbar. Die Nummer beginnt mit den verräterischen Zahlen 0900 und bedeutet Frust für einen selbst und viel Geld für Inga.
Ingas gibt es im Internet wie Sand am Meer – und nicht alle sind so plump wie in diesem Beispiel. Immer davon ausgehen: Die lügen (fast) alle!
|