Heißer Sex

Temperatur © neelaa
Jaja, den will jeder. -
Der ist positiv und geil besetzt. Semantisch. -
Den hat man nach durchschnittlich 1,5 Jahren fester Beziehung nur mehr mit anderen. -
Der ist eine Maßeinheit. -
Echt jetzt?
Eins ja mal vorweg: Ich kann mit dieser Hitze nicht (um)gehen. Ich bewege mich langsam. Ich schwitze im Stehen. Ich trage Weste im Büro – und gern! (weil mir die Klimaanlage – von mir so eingestellt – den Herbst vorgaukelt. Ach, der Herbst…). Kurzer Rock ohne Höschen nährt lediglich Hitzepickel in den Arschfalten. Achselschweiß punktet (ja, punktet! Keinesfalls positiv. Unschön bezeichnend. Verewigt. An den Achseln besonders…) auch beim/am Anna Aichinger-Shirt (Selbst nach 30 Grad Celsius Feinwäsche. Aber 40 Grad und mehr verzeiht mir das 120 Euro Ding sicher auf keinen Fall! Hmpf…) und konkurriert erbärmlich mit Escentric Molecules. Clinique, Bobbi Brown und Chanel vermengen sich nach maximal vier Stunden derart mit La Roche-Posay, als hätt sich eine Kindergartentante eine nette Sauerei (= Bastelei, die Dreck macht. Positiv besetzt. Mit Spaß und Nachhaltigkeit. Unter den Fingernägeln, an der Kleidung und außerdem noch überall sonst…) für die Kleinen ausgedacht. Danach sammelt sich all das gekonnt als Augenringe-Look-A-Like. Korrekturen sind nur durch mindestens fünf weitere Kosmetik-Artikel glaubhaft, die ich freilich nicht immer mit mir herum schleppe. (hmmm…warum eigentlich nicht? …) – Das wollen Sie gar nicht wissen? Müssen Sie jetzt aber! – Die Sache ist die: In hoch temperierten Zeiten bin ich nicht sexy. Ich will’s nicht, ich kann’s nicht, ich bin’s nicht! – Vergessen Sie’s einfach!
Ja! Und dennoch ficke ich. Ob dies lauen Nächten, Bryan Ferry, Honeywell und Co oder schlicht und ergreifend einem Mix aus Gin Tonic und Östrogenen zu verdanken ist, wollen wir mal hinten an stellen. Fick ist Fick.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Sie wissen, ich liebe Sex! – Und dennoch initiiere ich Geschlechtsverkehr ab 27 Grad Celsius nur selten. – Aber proaktive (“proaktiv” laut Duden: Adjektiv – “durch differenzierte Vorausplanung und zielgerichtetes Handeln die Entwicklung eines Geschehens selbst bestimmend”) Männer haben da etwas MitSPRACHErecht. Vor allem dann, wenn sie gescheit, kreativ, humorvoll und geistreich sind und dennoch Eier haben. Sie wissen schon, männliche Bobos halt. (Gibt’s auch. Echt!) – Und wenn jene (die Eier) samt Stängel selbst nach einer kalten Dusche (zum Zwecke der Vernichtung der Achsel-, Vorhaut- und Analmoschus-was-auch-immer-Gerüche und der Erfrischung ob erklecklicher Über-Wärme rundherum) noch ansehnlich wirken, warum sollte ich all das dann nicht in den Mund nehmen? Oder die Hand? – Dabei beweg ich mich ja auch nicht großartig. Sprich: Noch gibt’s nix zu meckern! Aber sobald der (hitzebeständige) Stecher (noch dazu vielleicht nahtlos braun und meine Körperfarbe – die am anderen Ende der Farbskala nämlich…der gen #ffffff natürlich! – verhöhnend) Lust an mehreren Sex-Positionen bezeugt (indem er beginnt, mich an meiner Hüfte hin- und her zu positionieren, mich zu formen, wie es seine Lieblingsstellung verlangt), beginnt auch die halbe Flasche Shiraz von gestern ihrer Verbrennung ins Auge (dem einen…am Schwanz…Sie wissen schon. Ja?) zu sehen.
Und bevor ich eventuell (= nicht sicher, wer weiß?, hoffentlich, wehe wenn nicht, et cetera…) einem Orgasmus entgegen sehe (zumindest einem! Oke?! Ja? Bitte!), oute ich mich. Vor Ihnen! Vor all meinen Sommer-Stechern. Und den anderen Saisonalen halt… –> Sex ist anstrengend, wenn’s heiß ist!. *tusch* und *täterätätäää* … Ganz simpel. Sprachlich wie sachlich. Jede Bewegung ähnelt zwei Sätzen einer Fitness-Studio-Quadriceps-Übung. Mit je 30 Wiederholungen. Uuuuaaaaa… – Die angekündigten Endorphine hab ich dabei übrigens nie gespürt (bei Quadriceps, Triceps oder sonstigem musculus) – … Und wenn ich nicht “komm”, dann war’s wenigstens im aeroben Bereich und bringt was. Den Schenkeln, dem Bauch, dem Hintern. Denk ich. In dem Moment.
Seine Küsse auf Hals, Nacken, Rücken, Popsch und Oberschenkel lassen mich aber vergessen. Hohe Temperatur, üble Laune darob, Schönheitsideale, Selbstbräuner, Kalorien und Hitze-Frigidität (was für ein Wortwitz!). – Gut so! –> Was es also auf jeden Fall mal braucht (ab 27 Grad Celsius) ist ein Vorspiel! Ein gekonntes, sinnliches, zärtliches, verführerisches, ausuferndes, selbstloses. Eines mit Mund (und Lippen und Zunge und Wärme und Speichel) und Händen (und fünf Fingern und Druck und Sanftheit und Kraft) und dem Rest (und tropfender Eichel und was eigentlich noch?).
Es ist einiges nötig, um mich aus meiner 30 Grad-Lethargie zu sexeln. Und bitte! … dem Versuch, mich mit einer Sturmmaske und adäquatem Rollenspiel zu überzeugen, halten Sie jetzt (bei unerotischen 29 Grad Celsius im Wohnzimmer) nicht mal fünf Minuten stand (u.a. Erektion und senkrechte Körperhaltung meinend), also sparen Sie sich das für unter 20 Grad Celsius. Bitte! Ihrem Kreislauf, meiner Vorfreude und meinem Couch-Überzug zuliebe…
Aber ich will ja nicht so sein! Durch eben dieses Vorspiel erweckt er mein Interesse (und ich mag diese Phrase eigentlich nicht so…dieses Erwecken von Interesse…wie das schon klingt!…nach Frühling oder Dornröschen oder Prinzessin Fantaghiro… – Vielleicht fällt Ihnen ja was Hübscheres ein?!). Ich lieg am Bauch und er küsst meinen Rücken. Ich spür seinen Schwanz am Arsch. Sein Finger (der Zeigefinger seiner rechten Hand, das seh ich aus dem Augenwinkel…) ist nass (von seiner Spucke und seinem Schweiß. – Naja, eh auch meiner und meinem. Warum auch immer Männer mir ihre Finger zum Ablutschen in den Mund stecken oder in die verschwitze Armbeuge oder was weiß der Teufel…) und drängt in mein Arschloch. Er atmet schnell. Tropfen fallen. Ich zerfließe durch die Ikea-Bettwäsche (Rosenmuster ist dankbar übrigens!) und den Matratzenschoner von Tschibo. Er dreht mich auf die Seite, auf den Rücken, lässt mich seine Front bewundern. Männlich unrasiert (trotz Bobo-Sein) und waschelnass. (Warum mir dabei Fiona Swarowski in den Sinn kommt? – Tropfen, Baby!, Glitzern und Kristalle! Weiter nichts!) Da rinnt’s vom Kinn die Brust entlang, über den Bauch (Sixpack ist kein Muss!), der Schaft vom steifen Schwanz gibt die Richtung vor… – Jetzt scheiß ich auf zu hohe Temperaturen. Auf Hitzepickel und Make-up-Vernichtung. Auf versaute Bettwäsche und Durst-Attacken. – Ich sitz auf ihm, beweg mich nicht…und schnell und gar nicht tief stößt er…und Himmel! ich mag’s! Und als Gegenleistung fass ich seine Schultern und reib Fotze samt Schwanz darin – rauf und runter – am Kitzler der Bauch (am besten ohne Six Pack, der Reibefläche wegen), am Arsch die Eier (weich oder hart, klein oder groß – wirkt alles bestens!) – und ich seh ihn an. Und ich spuck ihm ins Gesicht. Weil er die Augen geschlossen hält und nicht sieht, wie ich auf ihm reite… – Und aus meinem Gesicht tropft der Shiraz von gestern. Auf das seine. Und er mag’s. Und meine Waage wird’s mir danken. Ja, ich mag’s auch. – Wie schön, dass er keine Eiswürfel-am-Körper-verreib-Ideen oder Eiscreme-von-der-Muschi-schlecken-Ideen hat. – Ich sag’s ja, ich mag’s auch!
Er dreht mich auf den Rücken. Sein Schwanz steht fordernd, unbeeindruckt. Seine Hände befreien mich von Swarowski-Gedanken. Am Bauch, an den Brüsten, am Hals. Und er leckt mein Gesicht ab. (Wäääh! … Normalerweise!) Er ohrfeigt mich, noch nass vom Speichel. Es klatscht, schmerzt leicht, geilt auf. Er steckt seinen Schwanz in meine Fotze. Freihändig! Und er fickt und schwitzt und alles riecht nach Dreck und Sex. – …
Nach 40 Minuten steht’s 7:1. Trotz Hitze. Oder grad deswegen. Wer weiß das schon… ;)
Revanche bei Regen gefällig?
Übrigens … dies alles hier ist diesmal Whissel gewidmet. Ob des Stupsens und der Eingebung und so. Und ganz ohne Straf-Vollzug… ;)





na da fühl ich mich doch geehrt :)
und es freut mich zu lesen das du trotz der hitze deinen spass hast ;)
Beeindruckend. Gerade auch deshalb, weil du trotz dieser Hitze, die ja derzeit noch erdrückender ist, Muse für so viele Worte findest. Interessant ;)! … oder war es der letzten Tage doch zu viel?^^
beste Grüße
Ehrlich gesagt, so eine “Planscherei” ist schon saugeil.
Vor allem wenn beide voll im Saft stehen – am besten gleich in (fast!) allen Säften. Mit Spucke, Schweiß und Sexsekrete…
Da bekommt “Gleitzeit” eine völlig neue und rauschhafte Bedeutung!
So kann man beim miteinander verknoten und ringen, sich schlängeln und ohne Mühe in jedes Loch und Lücke eindringen, egal ob mit Finger(n), Händen, Schwanz, Nase oder Zunge.
Alles trieft und flutscht, sodaß man sich ganz fest packen muß oder wie ein Spiegelei in der Pfanne auf der heißen Hautplatte des anderen genießerisch herumeiert.
Den gierigen (Sex-)Durst löscht man direkt dabei, durch hündisches Auflecken und Lutschen. Die Hitze sorgt für nassen Nachschub ohnehin. Und wenn das nicht reicht saugt Frau noch mehr aus ihm heraus, nachdem er sie so feucht wie einen Sturzbach gefickt und dann geleckt hat. Bei diesem wahnsinnigen Herumturnen, mal bäuchlings, rücklings seitwärts, weiß eh niemand mehr bewußt in jedem Moment welches und wessen Körperteil er gerade lustvoll streift und abschlabbert. Der Kurzschluß im Kopf durch Überhitzung läßt einen alles vergessen – was zwei waren ist nur noch ein Gemenge.
Es wir gedrückt, gepackt, gerieben, gezogen. In alle Falten gefickt, sich an dem glitschigen Gefühl und Geräusch dabei ergötzt.
Wenn er sie oft genug hat kommen lassen und sie ihn anfleht abzupspritzen auf die Brust, Rücken oder auf den Arsch um sich noch mehr einzuwühlen in die Substanzen der Wollust, und sofern sie ihm noch nicht alles oral abverlangt hat oder sich dabei hat im Gesicht mit geöffneten Mund hat benetzen lassen, dann kann er sich nochmal richtig gehen lassen, mit dem Schoß, Schwanz, Damm und Arsch über sie rutschen, sich noch mal mit Ihren Händen und Gesicht zwischen seinen Beinen aufgeilen (lassen) und dann ihren Wunsch stoßweise erfüllen. Stöhnend, zuckend und pulsierend mit den Fingern in Ihrem Arsch, seinem Schwanz vor Ihren Augen und den klatschenden Händen auf den Brüsten oder umgekehrt in einer beliebig anderen Kombination.
Und wenn die Nähe gewollt ist, sich nach der Eruption solange mit ihr winden bis sich der Film fein verteilt hat zwischen ihnen und die Atemnot Ihren ersten Tribut fordert. Die durchtränkte Unterlage kühlt im Luftstrom des Ventilators und das Hecheln wird erst mal durch sanfte liebkosende Küsse und zartes gegenseitiges Streicheln abgelöst, bis der Körper heruntergekühlt ist, Sauerstoff getankt hat und die Erregung wieder anschwillt….
Aber Vorsicht, nicht bis zum Koma vögeln – nur bis kurz davor! :D
Frank
Wo bin ich hier rein zufällig “gelandet??????
Mir scheint, da sind einige “Maulhelden” unterwegs!!!!
Oh mein Gott !!!!!!
@ Lalitha
wärs nicht langweilig für dich wenn hier kein maulhelden wären???
worüber könntest du dich dann beschweren?
wir denken doch alle nur an dich^^
mg whissel
pardauz, frank, welch herrlicher kommentar! *knicks*
Auch dieser Bericht gefällt mir sehr gut!